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Petition "Katholiken Pro Life statt Pro Choice"

Hochwürdigster Heiliger Vater Franziskus I!
Hochwürdigster Heiliger Vater emeritus Benedikt XVI!

"Der unbedingte Einsatz für jedes ungeborene Leben, dem sich die Kirche von Anfang an verpflichtet weiß, lässt keine Zweideutigkeiten oder Kompromisse zu. Hier muss die Kirche in Wort und Tat immer und überall mit ein und derselben Sprache sprechen" (aus einem Brief von Papst Johannes Paul II an die deutschen Bischöfe vom 3.6.1999). In der katholischen Kirche Österreichs fehlt "ein und dieselbe Sprache" seit sehr vielen Jahren. Dadurch wird "das Zeugnis der Kirche in der gewichtigen Frage des Lebensschutzes verdunkelt und die Einheit zwischen Bischöfen und Gläubigen unterhöhlt".

Viele Pro-Life-Lebensschützer erleben das in ihrer täglichen Arbeit. Sie treten dafür ein, dass Einrichtungen, die Beratungsscheine für Kindesabtreibungen ausgeben und die zudem die gleiche "Pro Choice"-Ideologie vertreten wie Donum Vitae e. V., genauso wie in Deutschland auch in Österreich nicht mehr kirchlich unterstützt werden dürfen.

Der private und überkonfessionelle Verein "Aktion Leben Österreich", mit welchem Bischofskonferenz und Bischöfliche Ordinariate bei uns seit vielen Jahren intensiv zusammenarbeiten, ist so eine Einrichtung. Diese enge Zusammenarbeit (finanziell, materiell, ideell und personell) ist der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. De facto wurden sogar diözesane Lebensschutzarbeitskreise der "Katholischen Aktion" mit Regionalvereinen der "Aktion Leben Österreich" fusioniert.

Die "Aktion Leben Österreich" verteidigt das Gesetz zur straffreien Tötung ungeborener Kinder. Sie schützt die Profiteure der Kindesabtreibungen und will diese nicht "kriminalisieren". Sie berät "ergebnisoffen", leitet zu Abtreibungskliniken weiter, leugnet das "Post-Abortion-Syndrom" und distanziert sich schroff von "Pro Life"-Gruppen, die öffentlich für das Lebensrecht der Ungeborenen eintreten. Ein Großteil der Einrichtungen und Pfarren in unseren Diözesen unterstützt jedoch mittlerweile die "Aktion Leben Österreich" - und schweigt gleichzeitig zu "Evangelium Vitae".

Wir wollen diese Entwicklung nicht mittragen. In dieser Gewissensnot appellieren wir inständig an Sie, Heiliger Vater, da sich Papst emeritus Benedikt XVI. in seiner Rede am 7.9.2007 in Wien zum "Anwalt und Sprecher der Ungeborenen" gemacht hat:

1) Bitte veranlassen Sie, dass jegliche Unterstützung und Zusammenarbeit der österreichischen Diözesen mit "Pro Choice"-Einrichtungen wie der "Aktion Leben Österreich" beendet werden

2) Bitte veranlassen Sie, dass alle österreichischen Diözesen in Wort und Tat (Jak 2, 14-26) das "Evangelium des Lebens" verkünden und sich mit aller Kraft dafür einsetzen, die ungeborenen Kinder zu retten und deren Mütter zu schützen

Viele Katholiken Österreichs und Menschen guten Willens bitten und hoffen auf Ihre Intervention, Heiliger Vater!

Allianz für die ungeborenen Kinder

 

PS: In Österreich werden täglich rund 100 bis 200 Kinder durch Abtreibung getötet

 

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Pro-Choice (engl. "für die Wahlmöglichkeit") ist ein aus den USA stammender politischer Begriff (seit 1975) für die Forderung, dass eine schwangere Frau sich frei und legal für oder gegen einen sogenannten Schwangerschafts-abbruch entscheiden kann. Der Begriff ignoriert das ungeborene Kind und geht auf das Gerichtsurteil des OGH der USA im Fall Roe v. Wade am 22. Jan. 1973 zurück. Im Gegensatz dazu steht

Pro-Life (engl. "für das Leben") für Lebensschutzbewegungen, die sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder und gegen die Legalität oder Straffreiheit von vorgeburtlichen Kindestötungen, Sterbehilfe, Klonen und Pränataldiagnostik einsetzen. Der Begriff verweist (auch) auf das ungeborene Kind und wurde in den 1960er Jahren in den USA geprägt